musterschau 23: echt

Eröffnung: 18.11.2011 19:00 Uhr
  • 19.11.2011 - 16.12.2011
23. Musterschau - echt 40 jähre ws
Künstlerinnen und Künstler aus dem workshop hannover e.v. zeigen aktuelle Arbeiten zum Thema „echt“. 
Mit der jährlichen Musterschau gibt der workshop einen Einblick in die vielfältigen Positionen seiner KursleiterInnen die im workshop arbeiten, hier Kurse anbieten oder Kunstprojekte durchführen. 


Ute Adam // Iris Albrecht // Gudrun Bialas // Monika Bicker // Anne Brömme // Ewe Dornis // Claus Dorsch // Helle Eggebrecht // Pascale Goldenberg // Uwe Herrmann // Helene Janke // Malgorzata Konverska // Bozena Kopij-Machnik // Edith Kosiek-vorm Walde // Gundula Manson // Bernadette Mayr // Nigel Packham // Gerda Peters // Sven Reimann // Burkhard Scheller // Stefan Stettner // Iris Temme // Holle Voss

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Öffnungszeiten: 
Mo – Fr       10.00 – 13.00 Uhr
Mo, Di, Do    16.00 – 18.00 Uhr




40 Jahre workshop hannover e.v.

1971–2011: der workshop hannover e.v. feiert sein 40-jähriges Bestehen und eröffnet die Musterschau 23 – echt

40 Jahre workshop hannover e.v. – das sind 40 Jahre intensiver Kultur- und Bildungsarbeit 
40 Jahre praktizierte Arbeitskultur auf der Basis von Mitbestimmung, bürgerschaftlichem Engagement und Teilhabe 
40 bewegte und experimentierfreudige Jahre unter veränderlichen Vorzeichen, aber immer mit einem klaren Grundprofil: 
Als Zentrum für kreatives Gestalten, Denken und Handeln die Erfahrung von Kunst als Erkenntnisinstrument möglichst allen Bevölkerungsgruppen und -schichten zu ermöglichen.

Mit dieser Zielrichtung hat sich der workshop seit seiner Gründung in die Stadt- und Kulturgeschichte Hannovers eingeschrieben und diese mitgeprägt, und das soll auch in Zukunft so bleiben. 

Hierzu wird nicht zuletzt ganz wesentlich die ab Mitte 2012 geplante und längst überfällige Sanierung des Kultur- und Kommunikationszentrums Pavillon beitragen, in dem der workshop mit seinen großzügig dimensionierten Werkräumen seit 1977 seinen Standort hat. 

Als der workshop hannover e.v. 1971 als eine der ersten selbstverwalteten Initiativen in Deutschland nach dem Vorbild holländischer Kreativitätszentren gegründet wurde, lag der Schwerpunkt im textilen Bereich. In den Folgejahren hat der Verein seinen Aktionsradius kontiniuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. 

Das zentrale Kernstück des workshops sind seine vielfältigen Kursangebote, die von etwa 50 Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt werden. Rund 200 Kurse bietet der workshop im Jahresdurchschnitt an, in den Bereichen Bildende Kunst, Kunsthandwerk, Textil, Fotografie, Schreiben, Tanz, Stimmbildung und Musik. 

Weitere elementare Module des workshops sind die Ausstellungen sowie seine Projekte und Aktionen. Mit der textour-Triennale beispielsweise hat der workshop erstmals 2008 eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe mit überregionaler Strahlkraft initiiert, die seither in Kooperation mit anderen städtischen Institutionen die Schnittpunkte von bildender und textiler Kunst untersucht. 

Im Projekt- und Aktionsbereich etwa ist der workshop seit zwei Jahren mit der mobilen Bibliothek „Bücherbiene“, einem künstlerisch gestalteten, dreirädrigen Kleintransporter, in Hannover-Linden unterwegs. In dem Stadtteil werden mehrwöchige Werkstätten in Schulen und vorschulischen Einrichtungen sowie Aktionen auf Stadtteilfesten durchgeführt. Das Ergebnis sind eine Vielzahl individuell gestalteter, eindrucksvoller Buchobjekte, die in der Bücherbiene aufbewahrt und zu besonderen Anlässen, wie in diesen Tagen auf der „Buchlust“ im Künstlerhaus Hannover ausgestellt werden (19./20.11.2011).

Mit der Bildungsarbeit und der künstlerischen Tätigkeit sieht sich der workshop von Beginn an in sozialer Verantwortung. Aktuelle und sozial relevante Themen werden aufgegriffen und spezielle Projekte und Angebote insbesondere für Kinder und Jugendliche oder etwa für Behinderte und Bürgerinnen und Bürger mit transkulturellem Hintergrund entwickelt. In seinen Aktivitäten setzt der workshop auf die befruchtende Zusammenarbeit in einem Netzwerk und mit kooperierenden Partnern und Institutionen.

Ermöglicht wird die Arbeit des workshops durch die substanzielle Förderung der Landeshauptstadt Hannover sowie wechselnde Förderpartnerschaften.